Wiener KammerOrchester  -  We C7; music
Wiener
KammerOrchester
Fabrice Millischer

*1985
Fabrice Millischer hat sich als einer der vollkommensten und talentiertesten Posaunisten der jungen Generation bewiesen, indem er den Ersten Preis des hoch angesehenen Internationalen Wettbewerbs des ARD München gewonnen hat, eine Auszeichnung, die zum ersten Mal seit Gründung dieser Disziplin verliehen wurde.

1985 in einer Musikerfamilie geboren, beginnt er seine musikalischen Studien am C.N.R. von Toulouse. Seine Laufbahn beginnt in frühster Kindheit mit dem Klavier, dann folgen das Cello und die Posaune, mit denen er sich auszeichnet, indem er mit diesen beiden Instrumenten nacheinander zwei erste Preise erzielt. Nach seinen Studien mit Daniel Lassalle (Mitglied des barocken Ensembles „Les Sacqueboutiers“) entdeckt er sehr früh das „sacqueboute“, für das er sich begeistert.

Seit 2003 ist er beim C.N.S.M.D von Lyon so viel für die Posaune der Klasse von Michel Becquet wie für die „Sacqueboute“ (alte Posaune) der Klasse von Daniel Lassalle zugelassen. Vier Jahre später beendet er dort seine Studien, nachdem er glänzende Diplome in diesen beiden Disziplinen erhalten hat. Parallel verfolgt er seine Cello- Studien am C.N.S.M.D in Paris an der Seite von Roland Pidoux und Xavier Philips preisgekrönt von einem ersten Preis im Juni 2008.

2006 gründet er mit Aurélien Honoré, Jean-Philippe Navrez und Fabien Dornic das Posaunenquartett „Quartbone“, mit dem er sich im Zyklus der Höheren Studien am C.N.S.M.D in Lyon seit Dezember 2007 vorstellt und perfektioniert.
Ausser seiner Rolle innerhalb dieser Ausbildung der Kammermusik, arbeitet er regelmässig mit den glanzvollsten barocken Ensembles, wie den „Sacqueboutiers“ von Daniel Lassalle und Jean-Pierre Canihac, „Le Concert des Nations“ von Jordi Savall, dem „Concert d'Astrée“ von Emmanuelle Haïm, renommierten Chören, wie „Les éléments“ von Joël Suhubiette oder „Arsys Bourgogne“ von Pierre Cao zusammen.

Sein Talent in diesen beiden Instrumenten ist mehrfach preisgekrönt worden, zumal er den Ersten Preis im Cello bei den Wettbewerben von Lempdes im Jahr 2001 und von Epernay im Jahr 2003 gewonnen hat. Nachdem er Finalist im Internationalen Wettbewerb der Posaune von Budapest im September 2005 und im Internationalen Wettbewerb des „Sacqueboute“ von Toulouse im April 2006 war, erhält er im September 2007 den Ersten Preis für die Posaune und den Publikumspreis beim Internationalen Darbietungswettbewerb des ARD München.

Seitdem wurde er eingeladen, sich als Solist mit zahlreichen Orchestern in Rostock, Stuttgart, Basel und St. Petersburg anlässlich der „Parade der Gewinner“, zu der die Erstplatzierten der grössten internationalen Wettbewerbe geladen werden, zu präsentieren.
Weiterhin hat ihn die „International Trombone Association“ (die Internationale Vereinigung der Posaune) aufgefordert, im Mai 2008 ein Solokonzert in Salt Lake City zu geben.

Durch sein Interesse an der Musik unserer Epoche hat sich Fabrice Millischer bereits in der „ Sequenza V“ von Luciano Berio oder im „White Knight and Beaver“ von Martin Wesley-Smith für die Posaune und das Magnetband hervorgehoben. Zwei Aufträge sind bereits erteilt, ein Werk für Posaune und Orchester sowie eins für Posaune und Blasorchester.

Er ist gegenwärtig Solo Posaune von Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und Solo Posaune der Musik der Luftwaffe von Paris.

www.fabricemillischer.com
Oktober 2009

Foto (c) ARD München
Foto (c) ARD München
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