| * 1941 | |||
| Meinhard Rüdenauer hat sich mit den avantgardistischen Strömungen des 20. Jahrhunderts auseinandergesetzt, um in der Folge mehr und mehr zu einer fasslichen, freitonalen musikalischen Sprache zu finden. Diese ist bei ihm im Besonderen von einer stark lyrisch-expressiven Komponente geprägt.
In seiner Werkliste finden sich weniger symphonische Werke als Kammermusik (3 Streichquartette, Sextett), Liederzyklen ("Tanka", "Die Nachtblume", "Echte und gepanschte Wienerlieder") und vor allem Bühnenkompositionen. Besonders erfolgreich waren die drei Kinderopern "Zauberbär und Wünschelstimme" (Carinthischer Sommer), "Bussi für die Bären" (Bregenzer Festspiele), "Kling Klang Simsalant" (Austria Center Vienna). Konzertante Uraufführungen: die Streichersymphonie "Mit den Seelen über Hiroshima" für den UN-Weltfriedenstag, "Moskauer Konzert" (Rundfunksymphonieorchester Moskau), "Concerto per viola ed archi" (Bregenzer Festspiele), die Friedenskantate "Pax Humana" (Kamtschatka-Festival), die Kantate "Gnade der Vollendung" (Hannover). Das Wiener KammerOrchester hat von Meinhard Rüdenauer folgende Kompositionen zur Uraufführung gebracht: Konzert für Violine und Streichorchester, Sinfonietta, Concerto a tre, das Flötenkonzert "Flauto amoroso" sowie das melodramatische "Wintermärchen". Meinhard Rüdenauer lebt in seiner Geburtsstadt Wien und ist auch als Kulturpublizist sowie als künstlerischer Leiter der Wiener Mozart Company tätig. 2007 Werke im Repertoire |
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