| Kronen Zeitung, 18. Mai 2010 | |||
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Die Legende lebt!
Die Wiener Seele und die freie Improvisation, die Emotionalität der klassischen Schönheit und die rhythmisch verbundene Freiheit des Jazz - für Friedrich Gulda gab es da keine Bewertungen, Unterschiede, nichts Trennendes. Nur eine umfassende Liebe und Hingabe an Musik. Daher resultierten auch viele Missverständnisse. Vergangenen Sonntag wäre Friedrich Gulda 80 Jahre alt geworden. Ein begnadeter Pianist und Komponist mit viel Freude am Experimentieren! Freunde, Weggefährten und die Söhne Paul und Rico bereiteten ihm ein dementsprechend vielschichtiges Fest im Konzerthaus: "Play Gulda Play". Eine musikalische Annäherung. Martha Argerich, einst Gulda-Schülerin, brachte mit dem Wiener KammerOrchester unter der einfühlsamen Leitung von Erwin Ortner Chopins Klavierkonzert Nr. 1 ausdrucksvoll-zärtlich zum Brodeln. Mit dem Arnold Schoenberg Chor und Paul Gulda am Klavier geriet das Gulda'sche "Concertino for Players and Singers" im ersten und dritten Satz rhythmisch wunderbar mitreißend… Zum Konzert : Play Gulda Play |
![]() Kronenzeitung vom 18. Mai 2010 | ||
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