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Iván Eröd

Komponist / Komponistin

Iván Eröd

Geboren
02.01.1936

Iván Eröd wurde am 2. Jänner 1936 in Budapest als zweiter Sohn der Kaufleute Lajos und Erzsébet Eröd geboren.

1951 begann Eröd sein Studium an der Budapester Ferenc Liszt-Akademie (Klavier bei Pál Kadosa, Komposition bei Ferenc Szabó, Vorlesung Ungarische Volksmusik bei Zoltán Kodály), jedoch konnte er den dieses nicht wie vorgesehen zum Abschluss bringen, da er sich nach dem Scheitern des ungarischen Volksaufstandes im Dezember 1956 zur Emigration nach Österreich entschloss. In Wien begann er 1957 eine zweite Ausbildung. 

1960 gestaltete er seinen ersten Soloabend als Pianist im Brahms-Saal der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Im selben Jahr erlangte er auch die Österreichische Staatsbürgerschaft, 1961 diplomierte er mit Auszeichnung in den Fächern Klavier und Komposition. 1962-1968 arbeitete Eröd als Solokorrepetitor und Studienleiter an der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Festwochen. 1967 erhielt er einen Lehrauftrag an der Grazer Musikhochschule. 1969 heirate Iván Eröd Marie-Luce Guy.

1980 erhielt der Komponist den Würdigungspreis des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht und Kunst und 1981 den Musikpreis des Landes Steiermark. Mit dem Musikpreis der Stadt Wien (1986) deutete sich wieder eine verstärkte Orientierung nach Wien an. 1988 erhielt Eröd eine Gastprofessur an der Wiener Musikhochschule (nunmehr Universität für Musik und darstellende Kunst). Von 1989 bis zu seiner Emeritierung 2004 wirkte er hier als ordentlicher Professor für Tonsatz (Harmonielehre und Kontrapunkt), womit auch die Rückübersiedlung nach Wien verbunden war.

Anlässlich des 75. Geburtstages des Komponisten fanden im Jahr 2011 Kompositionsabende u.a. in Wien, Warschau und Budapest sowie einige Radiointerviews und Sendungen in Österreich (Ö1, Radio Stephansdom) und Ungarn (Bartók Radio) statt.

Werke

Auszug aus dem Werkverzeichnis

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