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Alan Hovhaness
© Naomi Savage / National Portrait Gallery, Smithsonian Institution

Komponist / Komponistin

Alan Hovhaness

8. März 1911 – 21. Juni 2000

Alan Hovhaness, geboren als Alan Vaness Chakmakjian in Somerville, stammte aus einer armenisch-schottischen Familie. Er zeigte früh großes musikalisches Talent und komponierte seine ersten Werke bereits als Schüler. Nach dem Studium an der Tufts University und dem New England Conservatory sowie Fortbildungen bei Aaron Copland, Leonard Bernstein und Bohuslav Martinů am Tanglewood Music Center unterrichtete er am Boston Conservatory. Bereits in den späten 1940er-Jahren wandte sich Hovhaness zunehmend der armenischen, indischen und japanischen Musik zu.

Hovhaness gehörte zu den produktivsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, schrieb über siebzig Symphonien und mehr als 500 Werke. Seine Musik ist von exotischen Skalen, modalen Melodien und spiritueller Ruhe geprägt und verbindet westliche Formen mit orientalischen Klängen. Er erhielt mehrere Ehrendoktorate, gründete 1965 sein eigenes Label Poseidon Records und war 1966 Composer-in-Residence beim Seattle Symphony Orchestra. Hovhaness bereiste Indien und Japan und entwickelte eine unverwechselbare Klangsprache, die bis heute Bewunderung findet.

Werke

Auszug aus dem Werkverzeichnis

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