
Mittwoch, 18
Mozart-Saal
Comeback aus der Stille: Ingrid Fuzjko Hemming
Dirigent
Ludwig Müller (Musikalischer Leiter / Violine)
Solist
Fuzjko Hemming (Klavier)

Mittwoch, 18
Mozart-Saal
Dirigent
Ludwig Müller (Musikalischer Leiter / Violine)
Solist
Fuzjko Hemming (Klavier)
Der japanisch-schwedische Superstar Ingrid Fuzjko Hemming kommt ins Wiener Konzerthaus.
Sie war taub, arbeitete als Hausmeisterin in einer psychiatrischen Klinik und wurde zur erfolgreichsten Pianistin Japans (4 x Classical Album of the Year). Am 18. April gibt Ingrid Fuzjko Hemming (85), gemeinsam mit dem Wiener KammerOrchester, eines ihrer raren Konzerte.
Auf dem Programm des japanisch-schwedischen Superstars stehen Werke von Mozart, Schubert, Chopin und Liszt.
Ihre CD „La Campanella“ verkaufte sich mehr als 2 Millionen Mal, und vier ihrer Alben wurden mit dem begehrten Preis „Classical Album of the Year“ ausgezeichnet. Ingrid Fuzjko Hemming ist nicht nur in Asien ein Superstar, die japanisch-schwedische Pianistin füllt auch noch mit 85 Jahren die Konzerthäuser der Welt.
Geboren als Tochter einer japanischen Pianistin und eines schwedischen Architekten, wuchs Hemming alleine bei ihrer Mutter in Japan auf. Bereits als Schülerin gewann sie zahlreiche Preise bei japanischen Klavierwettbewerben, wie den „NHK-Mainichi Music Concours“ oder den „Bunka Radio Broadcasting Company Music Price“. Mit 28 Jahren ging die Pianistin an das Königliche Musik-Institut Berlin und später nach Wien. Doch dann schlug das Schicksal unerbittlich zu. Während eines Konzerts 1971 in Wien verlor sie das Gehör. Als Hausmeisterin in einer psychiatrischen Klinik in Stockholm hielt sich Hemming über Wasser. Ihre Liebe zur Musik aber blieb ihr. Nach langer Therapie erlangte sie 40% ihres Gehörs auf einem Ohr wieder. Sie kehrte nach Japan zurück, wo sie 1999 durch eine Fernsehdokumentation einem breiten Publikum bekannt wurde. Dach ging es Schlag auf Schlag. Ihre darauffolgende CD „La Campanella“ verkaufte sich mehr als 2 Millionen Mal. Hemming spielte in der Carnegie Hall in New York und gleich vier Alben erhielten die Auszeichnung „Classical Album of the Year“. Zahlreiche Klassik-Größen wie Leonard Bernstein, Herbert von Karajan, die Pianistin Shura Cherkassy und der Komponist Bruno Maderna zollten ihrem Können Respekt.
3'
"Revolutionsetüde"
3'
Pause