
Freitag, 21
Franz Liszt Konzertsaal Raiding

Freitag, 21
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
„Das Vorspiel zur Diebischen Elster habe ich am Tag der Uraufführung unter dem Dach der Scala geschrieben, wo mich der Direktor gefangen gesetzt hatte. Ich wurde von vier Maschinisten bewacht, die die Anweisung hatten, meinen Originaltext Blatt für Blatt den Kopisten aus dem Fenster zuzuwerfen, die ihn unten zur Abschrift erwarteten. Falls das Notenpapier ausbleiben sollte, sollten sie mich selbst aus dem Fenster werfen.“ So ungewöhnlich sich die Entstehung von Gioachino Rossinis Ouvertüre zur „Diebischen Elster“ gestaltete, so ungemein bekannt und beliebt ist das Werk beim heutigen Publikum. Johannes Kutrowatz hat sie gemeinsam mit Suppes „Leichte Kavallerie“ als Höhepunkte seines Programms ausgewählt, bei dem er sich mit dem Wiener KammerOrchester auf eine außergewöhnliche Ouvertüren-Reise von der Klassik über die Romantik bis hin zu Liszts Rákóczi-Marsch und seiner Ungarischer Rhapsodie Nr.2 begibt.
La gazza ladra: overture
10'
7'
7'
Pause