"Der Herbst" aus "Die vier Jahreszeiten"
Op. 8, Nr. 3RV 293
Komponiert: 1725
- Allegro
- Adagio
- Allegro
In diesem Werk, das 1725 erstmals gedruckt erschien, wird die traditionelle Tonmalerei zum tragenden Charakteristikum: es sind die Naturphänomene, wie Gewitter, Sturm und Regen, die mit der Musik nachgezeichnet werden sollen.
Das Rauschen der Blätter, das Strömen des Wassers oder die Tiere sind die Akteure der Komposition. Es sind keine Handlungen, die musikalisch beschrieben werden, sondern Empfindungen.
"Der Herbst" / "L'Autunno" setzt mit einem derbem Entedankfest ein, bei dem die Wirkungen des Alkohols bei den Feiernden hörbar werden. Einer verklärten Traumszene folgt ein energisches Jagdfinale.