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Franz Schubert

Zwölf Walzer (Valses nobles)

D 969

Bearbeitung für Kammerorchester: Joji Hattori

Franz Schubert komponierte hunderte von kurzen Tanzstücken für Klavier solo – Walzer, Ländler, Écossaises, Menuette, Polonaisen etc. Im Jahr 1827, seinem vorletzten Lebensjahr, veröffentlichte er die 12 Valses nobles, D. 969. Die neunte Valse darin ist zu einem seiner bekanntesten Melodien geworden, die in mehreren Anthologien erscheint und vor allem als Grundlage für den ersten Teil von Liszts Meisterwerk Soirées de Vienne Nr. 6 (auch „Valse-Caprices d’après Schubert” genannt) dient, einem Werk, das von Vladimir Horowitz auf der ganzen Welt aufgeführt wurde.


Heute wird die Kammerorchester-Version von Joji Hattori uraufgeführt, der bisher sehr viele Werke für Kammerorchester arrangiert hat, um das Repertoire von Kammerorchestern zu erweitern. Über die Bearbeitung sagt Joji Hattori:


„Als Kind träumte ich einmal davon, Komponist zu werden, aber bald merkte ich, dass mir die Begabung fehlte, um etwas eigenes Modernes zu schaffen, ohne einfach den Stil der klassischen Komponisten zu übernehmen. Beim Arrangieren ist aber gerade diese Eigenschaft, die Fähigkeit des Kopierens anderer Stile, vom Vorteil. Ich habe hier versucht, Schuberts bekanntes Klavierwerk so zu orchestrieren, als hätte Schubert das selbst gemacht. Ich habe einfach den Orchesterklang seiner Sinfonien nachgeahmt. Wenn mir jemand dieses Nachahmen zum Vorwurf machen sollte, wäre das ein echtes Kompliment für meine Arbeit als Arrangeur. Denn ich wollte ganz bewusst, dass die Bearbeitung gar nicht nach mir klingt, sondern wie ein echter Schubert."



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