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Solistin
Chelsea Zurflüh
- Sopran
Biografie
Chelsea Zurflüh war 2024 Erste Preisträgerin des Concours de Genève und gewann 2025 den Hauptpreis (weibliche Stimme) sowie den Orchesterpreis beim Junge Opernstars / Emmerich Smola Competition.
In der Saison 2025/26 gibt Chelsea ihr sensationelles Debüt am Royal Opera House als Pamina in Die Zauberflöte, eine Partie, die sie zuvor an der Oper Köln erstmals singt. Zudem gibt sie ihr Haus- und Rollendebüt als Marie in La fille du régiment an der Bayerische Staatsoper in Munich. An das Opernhaus Zürich kehrt sie mit ihrer ersten Sophie in Werther zurück und gibt darüber hinaus ihr Rollen- und Hausdebüt als Zerlina und Sopran in der Kirill-Serebrennikov-Kreation Don Giovanni / Requiem an der Komische Oper Berlin. Auch auf dem Konzertpodium ist sie regelmäßig zu erleben: Sie debütiert mit dem L'Orchestre de Chambre de Genève in Ethel Smyths Der Wald, singt erstmals mit il Pomo d'Oro die Johannes-Passion unter der Leitung von Maxim Emelyanychev und interpretiert Brahms’ Ein deutsches Requiem mit dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi. Zudem kehrt sie in die Elbphilharmonie Hamburg zurück und singt dort die Fünfte Magd in Elektra unter Alan Gilbert. Ihr UK-Debüt gibt sie mit The Mozartists in einem Konzert in der Cadogan Hall.
In der vergangenen Saison debütierte Chelsea bei den Handel Festspiele in der Titelrolle von Clori, Tirsi e Fileno sowie als Serpina in Pergolesis La Serva Padrona am Theatre Biel-Solothurn. Im Konzertbereich gab sie ihr Debüt mit dem Tonkünstler Orchestra und sang Händels Messiah auf Tournee unter der Leitung von Ivor Bolton und Matthew Halls sowie Mozarts Requiem mit Andreas Ottensamer am Stadttheater Wiener Neustadt. Die Saison der Philharmonie Luxembourg beschloss sie mit einer Open-Air-Gala an der Seite von Joyce DiDonato unter der Leitung von Gustavo Gimeno, eröffnete erneut die Classic-Open-Air-Reihe am Konzerthaus Berlin und sang ein Galakonzert mit Jonathan Tetelman auf Schloss Neuschwanstein. Regelmäßig ist sie auch in der Tonhalle Zürich zu hören, wo unter anderem ein Neujahrskonzert mit Heiko Mathias Förster und den Zürcher Symphoniker sowie Konzerte zum Mozart-Geburtstag mit CHAARTS Chamber Artists zu den Höhepunkten zählen.
Auch im Wettbewerbsgeschehen feierte sie große Erfolge. Sie ist Preisträgerin des renommierten 78. Concours de Genève 2024 und gewann neben dem ersten Preis neun Sonderpreise, darunter eine Rolle am Grand Théâtre de Genève sowie weitere Konzertmöglichkeiten. Beim SWR Junge Opernstars Wettbewerb 2025 erhielt sie den ersten Preis in der Kategorie weibliche Stimme sowie den Emmerich-Smola-Orchesterpreis der Deutschen Radio Philharmonie.
Von 2021 bis 2023 war Chelsea Mitglied des International Opera Studio in Zurich und sang dort unter anderem Barbarina in Le Nozze di Figaro, Zaida in Il Turco in Italia und Atalanta in Serse auf der Bühne des Zürcher Opernhauses sowie im Theater Winterthur. Am Theatre Biel-Solothurn übernahm sie im Dezember 2023 die Titelrolle in der Uraufführung der Oper Heidi feiert Weihnachten des Schweizer Komponisten Fabian Müller. Im Sommer 2023 debütierte sie in der Hauptrolle der Licori in Vivaldis La Fida Ninfa bei den Innsbruck Festival of Early Music; die Produktion wurde aufgezeichnet und im Januar 2025 bei CPO veröffentlicht. Darüber hinaus sang sie Konzerte in renommierten Häusern wie dem Wiener Konzerthaus, dem Concertgebouw Amsterdam, der Prague State Opera, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Palace of Culture Dresden, der Philharmonie Cologne und der Stuttgart Liederhalle.