
Solist
Jan Sekaci
- Violoncello
Biografie
Jan Sekaci wurde 2001 in Oradea geboren und begann im Alter von zehn Jahren mit dem Cellospiel. 2014 setzte er seine musikalische Ausbildung für ein Jahr am Nationalen Musikcollege „Sigismund Toduță“ in Cluj-Napoca fort. 2015 zog er nach Bukarest, wo er bis 2020 am Nationalen Kunstcollege „Dinu Lipatti“ in der Klasse von Professor Octavian Lup studierte. Von 2020 bis 2025 war er Student an der Barenboim-Said Akademie in Berlin bei Professor Frans Helmerson. Derzeit setzt er sein Studium an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Professor Konstantin Heidrich fort.
Im Laufe seiner Ausbildung wurde er bei zahlreichen Wettbewerben in Rumänien ausgezeichnet, wo sein Talent bereits früh Anerkennung fand. Zu seinen Preisen zählen der Grand Prix beim „Sigismund Toduță“-Wettbewerb in Deva (2014), der Grand Prix beim Nationalen Wettbewerb „Alexandru Moroșanu“ in Bukarest (2015), der Grand Prix beim „Paul Constantinescu“-Wettbewerb sowie beim „George Georgescu“-Wettbewerb, ebenso wie mehrere erste Preise bei den Nationalen Musikolympiaden zwischen 2015 und 2019.
Seine internationalen Erfolge umfassen unter anderem den ersten Preis beim Klaipėda International Cello Festival and Competition (2017), den ersten Preis beim Internationalen „ProArt“-Wettbewerb in der Ukraine (2017) sowie den ersten Preis beim renommierten Johannes-Brahms-Wettbewerb in Österreich (2021). Dort erhielt er zudem einen Sonderpreis von Dirigent Yuki Miyagi, der zu einem Konzertauftritt mit Antonín Dvořáks Cellokonzert in Prag führte. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählt der Gewinn des „New Hope Grand Prix“, der ihm Auftritte mit zwölf rumänischen Philharmonieorchestern ermöglicht, sowie der dritte Preis beim Domenico-Gabrielli-Wettbewerb 2025 in Berlin.
Er nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, unter anderem bei Marin Cazacu, Răzvan Suma, Valentin Răduțiu, Denis Severin, Frans Helmerson, Jens Peter Maintz, Romain Garioud, Raphaël Pidoux, Antonio Meneses, Alisa Weilerstein, Miklós Perényi, Philippe Muller, David Geringas, András Schiff und Daniel Barenboim.
2018 wurde er als aktiver Teilnehmer zu den Meisterkursen der Kronberg Academy unter Wolfgang Emanuel Schmidt eingeladen und 2024 erneut unter Philippe Muller. Im selben Jahr gehörte er zu den sechs ausgewählten Cellist:innen des Young Soloists Programme beim Verbier Festival. Zudem nahm er drei Jahre in Folge an der Classe d’Excellence de Violoncelle von Gautier Capuçon an der Fondation Louis Vuitton in Paris teil.
Seit 2025 ist er Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, von Live Music Now Berlin – Yehudi Menuhin, der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin sowie der Gautier-Capuçon-Stiftung. Er spielt ein Violoncello von Urs W. Mächler aus dem Jahr 2018, das ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird.