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Wolfgang Amadeus Mozart

Symphonie Nr. 34 C-Dur

KV 338

Komponiert: 1780

  1. Allegro vivace
  2. Andante di molto più tosto Allegretto
  3. Allegro vivace

Mit der C Dur Symphonie KV 338 schrieb Mozart 1780 in Salzburg eine seiner letzten grossen Salzburger Symphonien, festlich im Gestus, klar in der Form, zugleich voller überraschender harmonischer Wendungen. Gleich zu Beginn steht ein strahlendes Fanfarenmotiv, das eine repräsentative Atmosphäre schafft und den ersten Satz prägt, energisch, mit starkem Wechselspiel der Dynamik und markanten, blockhaft gesetzten Gedanken.

Der langsame Satz wirkt wie ein bewusster Kontrast, kammermusikalisch, transparent, in der Klangwelt deutlich zurückgenommen, er lässt die Musik sprechen, ohne äussere Effekte. Das Finale setzt danach wieder auf Bewegung und Vorwärtsdrang, leichtfüssig, tänzerisch, mit einem Zug ins Unaufhaltsame, wie ein konzentrierter Kehraus zum Schluss.

Auffällig ist auch, dass die Symphonie in der heute üblichen Gestalt dreisätzig ist, Mozart hatte zwar offenbar ein Menuett vorgesehen, liess es im Autograph aber nicht stehen. So wirkt KV 338 wie eine kompakte, sehr zielgerichtete Symphonie, feierlicher Auftakt, innere Sammlung, virtuoser Ausklang, ein Werk, das die Salzburger Tradition noch einmal bündelt und zugleich schon in Richtung der späteren Wiener Reife weist.