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Jessie Montgomery

Strum für Streichorchester (Rev. 2012)

Komponiert: 2006

„Strum“ ist das abschließende Ergebnis mehrerer Fassungen eines Streichquintetts, das ich 2006 komponiert habe. Ursprünglich entstand das Werk für das Providence String Quartet und Gäste der Community MusicWorks Players; 2008 wurde es für Streichquartett eingerichtet und dabei in einigen Details überarbeitet. Im Jahr 2012 erfuhr das Stück seine endgültige Fassung: Für das Catalyst Quartet wurden sowohl die Einleitung als auch der Schluss neu geschrieben, anlässlich einer Aufführung zum 15-jährigen Jubiläum des Sphinx Competition.

Ursprünglich für die Besetzung eines Celloquintetts konzipiert, ist die Stimmführung häufig weit über das Ensemble gespannt, was der Musik eine offene, expansive Klangwirkung verleiht. In Strum arbeite ich mit Texturmotiven, also Schichten aus rhythmischen oder harmonischen Ostinati, die sich zu einem klanglichen Fundament verbinden, in das sich die Melodien hinein- und wieder herausbewegen. Das gezupfte „Strumming“-Pizzicato fungiert dabei als Texturmotiv und als wichtigste rhythmische Antriebskraft des Stücks.

Ausgehend von amerikanischen Folk-Idiomen sowie vom Geist von Tanz und Bewegung entwickelt das Werk eine Art Erzählung, die mit einem Hauch flüchtiger Nostalgie beginnt und sich schließlich in eine ekstatische Feier verwandelt.

Jessie Montgomery

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